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Vorsicht, giftig: Menschenessen ist kein Hundeessen!

Wussten Sie, dass Hunde kein Schweinefleisch fressen sollten, dass Schokolade für sie giftig ist, Zwiebeln ebenso? Früher nahm man es nicht so genau, Hunde wurden oft mit Essensresten gefüttert. Heute werden Hunde gern mit Essen vom Tisch „belohnt“. Nicht wenige Hunde betteln und wenn man ein weiches Herz hat, möchte man vielleicht auch sein liebstes Essen mit seinem vierbeinigen Freund teilen. Doch oft tut man ihm mit dieser Art „Leckerchen“ keinen Gefallen (von der Belohnung des Bettelverhaltens mal ganz abgesehen.) Denn heute weiß man: Diese Art der Ernährung und Resteverwertung ist nicht nur ungesund, sie kann akut zu Vergiftungen und langfristig zu Übergewicht und Gesundheitsschäden führen,.

Am Esstisch lauern für den Hund viele Gefahren durch menschliche Nahrung, von den Herrchen und Frauchen vielleicht gar nichts ahnen. Dies gilt natürlich auch bei der Zubereitung der Nahrung in der Küche.

Ungesund für Hunde

Nicht empfehlenswert, ungesund oder giftig für den Hund ist unter anderem die Liste folgender Nahrungsmittel:

  • rohes Schweinefleisch
  • Schokolade
  • Salz, gesalzene Speisen (nur in Maßen für gesunde Hunde)
  • Butter
  • rohe Kartoffeln
  • rohe Bohnen
  • Milch, Eis, Butter
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Schnittlauch und Knoblauch-Schnittlauch
  • Alkohol
  • Koffein
  • Nüsse
  • Gewürze (z. B. auf Grillgut)
  • kleine Knochenteile

Unsere Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir möchten vor allem auf für Hunde schädliche Lebensmittel hinweisen, von denen nicht jeder Hundehalter weiß.

Schokolade ist giftig für Hunde, rohes Schweinefleisch kann krank machen

Schokolade

Sehr gefährlich ist der in Schokolade enthaltene Giftstoff für den Hund Theobromin. Je nach Kakaoanteil können 8 bis 60 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht zum Tod führen. Wenn der Hund Schokolade gefressen hat, kann man hier bei Wikipedia über eine Tabelle rasch ermitteln, wie gefährlich es akut ist, indem man Art der Schokolade, Gewicht des Hundes und Menge der Schokolade in der Liste nachschlägt.

Rohes Schweinefleisch

Warum gibt es kein Hundefutter der Sorte „Schwein“? Schweinefleisch, vor allem rohes Schweinefleisch, kann für Menschen ungefährliche Erreger der anzeigepflichtigen Aujeszkyschen Krankheit (Pseudowut) enthalten können. Deutschland galt 2004 als frei von dieser bei vielen Tieren tödlich verlaufenden Krankheit, was Hausschweine betrifft, doch der Erreger findet sich auch bei Wildschweinen. Über Fälle von Ansteckungen bei Jagdhunden wurde berichtet, die sich bei der Wildschweinjagd angesteckt haben. In Nordrhein-Westfalen geht man davon aus, dass annähernd 10 % der Wildschweine Virusträger sind. Hunde und Katzen entwickeln nach einer Infektion eine Gehirn- und Rückenmarksinfektion, die tödlich endet und sich in starkem Juckreiz äußert. Es empfiehlt sich ganz klar, das eigene Haustier nicht mit Schweinefleisch zu füttern.

Weintrauben, Rosinen und Nüsse

Seinen Hund sollte man nicht mit Weintrauben und Rosinen füttern und solche Snacks außerhalb seiner Reichweite aufbewahren. Der Verzehr von Weintrauben und Rosinen führt beim Hund zu erhöhten Kalziumwerten im Blut und kann Nierenversagen zur Folge haben. Nüsse enthalten für Hunde ungesundes Phosphor.

Zwiebeln, Knoblauch und Schnittlauch

Giftig für Hunde wirken Zwiebeln, Schnittlauch und Knoblauch. Ihre ätherischen Öle enthalten Sulfide, die rote Blutkörperchen beim Hund zerstören und so zu lebensgefährlicher Blutarmut führen können. Gewürze sind allgemein für Hunde schwer verdaulich.

Avocado und Obstkerne

Der Verzehr von Avocado kann beim Hund Atemnot, Husten und Bauchwassersucht auslösen. Blausäure indes ist in Obstkernen enthalten, die beim Hund Erbrechen, Durchfall, Fieber und Atemnot auslösen können.

Zucker und Salz, Milch, Eis und Butter

Zucker und Salz sind ebenfalls schädlich für den Hund. Eine geringe Menge an Salz braucht der Organismus, über regelmäßige „Zufüttern“ durch gewürzte Essensreste wird diese Menge jedoch rasch überschritten. Gerade für herzkranke Tiere kann das gefährlich werden. Die Aufnahme von Milch, Eis und Butter führt beim Hund oft zu Erbrechen. Fettiges Essen kann zu Durchfall führen.

Rohe Kartoffeln und Bohnen, Auberginen

Pures Gift für Hunde sind zum Beispiel Nachtschattengewächse, wie rohe Kartoffeln und Auberginen, aber auch Kartoffelwasser. Der Giftstoff sind hier Alkaloide, die zu Erbrechen, Schleimhautreizung und Störungen der Gehirnfunktionen führen können. Der Giftstoff Phasin indes ist in rohen Bohnen enthalten. Dieses Protein verklebt regelrecht beim Hund die roten Blutkörperchen.

Mehr Informationen zu gesundem, ausgewogenem und gut verträglichem Hundefutter gibt es übrigens hier. 😉

Gut zu wissen, wie man Schaden vom geliebten Vierbeiner abhalten kann. In diesem Sinne: Guten Appetit!

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