Tipps für Hundehalter: die richtige Fellpflege

Tipps für Hundehalter: die richtige Fellpflege

Hundefell richtig pflegen

Wie das Haar beim Menschen, muss auch das Fell beim Hund regelmäßig gepflegt werden. Anders als der Mensch wechselt der Hund jedoch zweimal im Jahr das Fell (von Winterfell auf Sommerfell und umgekehrt) und benötigt dabei die Unterstützung seiner Halter: Damit ist vor allem die Fellpflege durch regelmäßiges Bürsten gemeint. Nur so ist es möglich, lose Haare zu entfernen und ein Verfilzen zu verhindern. Ist das Hundefell filzig, bekommen die darunterliegenden Haare nicht genügend Luft – das kann auf der Haut zu Juckreiz und Rötungen führen.

Auch das richtige Hundefutter sorgt für schönes Fell

Neben der Fellpflege, zu der bei einigen Rassen auch ein regelmäßiger Besuch beim Hundefriseur gehört oder das eigenhändige Scheren, trägt eine ausgewogene Ernährung wesentlich zu einem gesund glänzenden Fell bei, das Ausdruck guter Gesundheit ist. Stumpfes, struppiges Haar hingegen kann auf eine einseitige Kost oder Mangelernährung hinweisen.

Frohlinder Hundefutter hilft allergischen Hunden

Von unseren Kunden hören wir oft, dass Frohlinder Hundefutter zu einem verbesserten Gesamtzustand und Wohlbefinden beiträgt, auch bei empfindlichen Allergikern unter den Hunden, die oft mit Ausschlag, Rötungen, Schwellungen und häufigem Kratzen reagieren.

Langhaarhunde

Besondere Pflege bedarf das Fell langhaariger Hunde. Das Fell dieser Hunde sollte mindestens einmal am Tag gebürstet werden –möglichst mit einer speziellen Hundebürste. Im Handel gibt es verschiedene Ausführungen, wobei viele Hundehalter auf die Empfehlung der Züchter vertrauen.

Wenn es mal schnell gehen soll, ist ein Handschuh mit Noppen eine praktikable Lösung. Er ist besonders gut für Tiere geeignet, die keine Geduld haben, sich ausgiebig das Fell kämen zu lassen. Bei Langhaarhunden darf man am Fell auf keinen Fall mit zu viel Druck beim Kämmen arbeiten. Um die Haut des Tieres nicht zu reizen bzw. zu verletzen, sollte man stets in Fellrichtung kämmen: von vorne nach hinten. Sehr empfindlichn Stellen wie die Innenseite der Schenkel und die Gesichtspartie kann man bei der Bürstenpflege aussparen.

Kurzhaarhunde

Wie pflegt man kurzes Hundefell am besten? Die Antwort hängt vor allem von der Struktur und Dichte der Behaarung, aber auch durch die Intensität des Fellwechsels und den durchschnittlichen Haarverlust ab: Bei einigen Hunderassen mit kurzem Fell lautet die Züchterempfehlung, dass ein wöchentliches Durchbürsten genügt. Andere Hunde müssen immer mal wieder getrimmt und geschoren werden, weil das Fell doch länger wird.

Empfindliche Hundehaut neigt zu Schuppen

Wissen sollten Hundehalter, dass viele Hunderassen mit kurzem, glattem Fell eine sich nur langsam regenerierende Hautflora haben. Das heißt: Nach dem Baden erholt sich die Haut nur mühsam und neigt dazu, schuppig zu werden. Für jede Kurzhaarrasse gibt es die passenden Fellpflegeprodukte und hilfreiche Utensilien. Auch hier sollte darauf vertraut werden, was der Züchter sagt. Informationen gibt es natürlich auch im Internet. Insbesondere sollte darauf geachtet werden, welche Art von Bürste verwendet wird.

Wie oft soll ich den Hund baden?

Eine Besonderheit bei kurzhaarigen Hunden ist das Baden: Die meisten Hunderassen haben kurzes, glattes Fell mit wenig Unterwolle. Das ist zwar pflegeleichter, macht die Hunde aber zu sensiblen „Dünnhäutern“. Für diese Hunderassen gilt, dass man die Tiere nur wenig baden sollte – sozusagen nur im Notfall, weil der natürliche Fellschutz bei diesen Tieren Wochen benötigt, um sich zu regenerieren.

Rauhaarige Rassen

Sehr viel pflegeaufwändiger als die Hunderassen mit glattem kurzem oder langen Fell, das auch ein bisschen gewellt sein kann, ist die Fellpflege bei den rauhaarigen Hunderasse. Hierzu gehören viele Terrierarten. Bei diesen typisch ist, dass sie über eine starke Unterwolle verfügen, weshalb das Deckhaar, das abgestorben ist regelmäßig (täglich) ausgekämmt und das Fell getrimmt werden muss. Nur dann kann das Fell gesund nachwachsen. Bei den Hunderassen, die keine Haar verlieren, wie Pudel, sollte das Fell umso häufiger gebürstet, gekämmt und auch regelmäßig geschoren werden. Trimmen ist speziell beim Pudel nicht nötig, weil dieser keine Unterwolle hat.

 

Ein Setter im Feld mit gesund glänzendem Fell
Gesundes Hundefutter und gute Pflege sorgen für glänzendes Fell.

 

Fellpflege beim Hund - dazu gehört regelmäßiges Bürsten
Zur guten Fellpflege gehört regelmäßiges Bürsten – vor allem beim Fellwechsel.

 

Baden

Viele Hundehalter würden ihre Hunde gerne regelmäßig baden, auch um sich selbst das gründliche Ausbürsten von getrocknetem Schmutz zu ersparen. Da Hunde über eine natürliche Schutzschicht verfügen, die das Fell umgibt, ist Baden eigentlich etwas Unnatürliches – so kann zu häufiges Baden schädlich für Fell und Haut werden.

Nicht zu oft und nicht zu heiß baden

Zu häufiges Baden zerstört die natürliche Fettschicht, die sich bei einigen Hunderassen erst nach Wochen wieder aufbaut. Hautreizungen, Rötungen und gar Allergien können die Folge sein.
Das Baden des Hundes ist dann sinnvoll, wenn er zu stark verschmutzt ist und man ihn so nicht mehr im Haus halten kann. Auch wenn Milben und Flöhe abgetötet werden müssen, ist ein Bad sinnvoll. Allerdings sollte der Hund nie zu heiß gebadet oder geduscht werden. Dabei ein spezielles Hundeshampoo zu verwenden, ist eigentlich nicht nötig, ein mildes Shampoo für Menschenhaar erfüllt denselben Zweck.

Scheren

Wenn der Sommer kommt, muss ein neuer Strandhaarschnitt her? Das Hundefell vor den ersten richtig warmen Tagen im Sommer zu scheren, ist zwar sinnvoll, doch sollte man es mit dem Herunterschneiden des Fells auch nicht übertreiben. Hunde schwitzen nicht, weil sie einen eigenen Regulationsmechanismus haben, dennoch verschafft es den Tieren Erleichterung, wenn man sie maßvoll von zu viel Fell befreit. Auf keinen Fall sollte man das Fell aber bis auf die Haut schneiden, es sollten immer noch 1 bis 2 cm Fell stehen bleiben. Wissen sollte man auch: Bei Hunden mit hellem Fell besteht eine erhöhte Sonnenbrandgefahr.