Älterer Hund

Der Hund wird zum Senior – was braucht er jetzt?

Vom Rabauken zum ruhigen Zeitgenossen – wenn der Hund älter wird.

Wird ein Hund alt, so wird er, genau wie ein Mensch, mit dem Alter gebrechlicher. Alte Hunde haben andere Bedürfnisse, körperliche Gebrechen und sind vielleicht nicht mehr so aktiv wie früher und haben . Sie bleiben oft gelassener und müssen nicht mehr allem und jedem hinterherjagen. Wir haben uns mit dem Thema beschäftigt, um dir zu zeigen, wie du dich am besten auf die neuen Bedürfnisse deines Hundes einstellen kannst und deinem Hund auch im höheren Alter ein lebenswertes und erfülltes Hundeleben bieten.

Hundejahre, Menschenjahre – wie misst man das Alter beim Hund?

Jeder hat schon einmal gehört, dass ein Hundejahr sieben Menschenjahren entspricht. Das ist so nicht ganz korrekt, denn der Alterungsprozess von Hunden verlangsamt sich ab einem Alter von 12 Monaten. Zudem ist die Messung des Hundealters von der Größe des Hundes abhängig:

  • Das Alter kleiner Hunde (mit einem Gewicht von bis zu 15 kg) entspricht beispielsweise mit 12 Monaten schon einem Menschenalter von 17 bis 19 Jahren. Mit fünf Hundejahren wäre der kleine Hund etwa 33 bis 38 Menschenjahre alt.
  • Bei mittelgroßen Hunden (mit einem Gewicht von um die 26 kg) entspricht das Alter von 12 Monaten in etwa 15-16 Menschenjahren und bei einem Alter von fünf Hundejahren wäre der Hund 50 bis 45 Menschenjahre alt.
  • Große Hunde (mit einem Körpergewicht von bis zu 40 Kilogramm) wären mit 12 Hundemonaten circa 14-15 Menschenjahre alt und pubertär, ein Alter von fünf Hundejahren entspräche circa 40 bis 45 Menschenjahren.

Schlafender Hund

Welche Anzeichen zeigt der alternde Hund?

Innere und äußere Veränderungen

Veränderungen durch Alterungsprozesse zeigen sich durch äußere und innere Veränderungen. Die Ähnlichkeit zu uns Menschen ist auch hier deutlich zu erkennen: Das Fell wird grau, Muskeln und Gelenke werden steifer. Das führt zu einer Verlangsamung der Bewegung und eventuell zu Problemen beim Aufstehen und längerer Bewegung. Zudem verschlechtert sich die Leistung der Sinnesorgane: Augen und Ohren werden schlechter. Wo wir Menschen mit Gleitsichtbrillen und Hörgeräten nachhelfen können, muss sich der Hund auf seine weiteren Sinnesorgane verlassen – vor allem auf den Geruchssinn.

Auch die inneren Werte eines Hundes verändern sich im Alter. Hunde nehmen das Leben gelassener, werden zum ruhigen Zeitgenommen und stören sich nicht mehr so schnell an anderen Hunden. „Dann soll die kleine Dogge doch um mich herumspringen und mich zum Spielen auffordern – ich möchte jetzt lieber ein Nickerchen machen.“ Auch ist der Bewegungsdrang nicht mehr so ausgeprägt wie früher – man wird im Alter eben gemütlicher. Ganz nach dem Motto: „In der Ruhe liegt die Kraft.“

Unverträglichkeiten und verändertes Fressverhalten

Das Altern verändert mitunter auch das Fressverhalten von Hunden – Unverträglichkeiten kommen auf. Früher war der Hund ein wirklicher Allesfresser und liebte es, die Reste vom Abendessen zu naschen. Heute bekommen ihm bestimmte Lebensmittel einfach nicht mehr gut und er bekommt Durchfälle, einen aufgeblähten Magen oder ähnliches. Mit dem Alter verändert sich der Stoffwechsel des Hundes. Also sollte man auf besonders gut verträgliche Kost setzen. Mit unseren natürlichen Zutaten ist Frohlinder Vollnahrung hier genau richtig.

Ältere Hunde sind krankheitsanfälliger

Ältere Hunde neigen zu vermehrter Entwicklung von Krankheiten. Häufig leiden Hundesenioren an Diabetes, Arthrosen, Hüftprobleme, Spondylosen, also Veränderungen an Wirbelkörpern oder auch Inkontinenz. Unkastrierte Hündinnen haben zudem ein 25%iges Risiko, an einer Gebärmuttervereiterung zu erkranken, während unkastrierte Rüden Probleme mit der Prostata entwickeln können. Zudem verschlechtern sich die Zähne von Hunden im Alter, also sollte man schon mal auch auf die Härte von Leckerlies achten.

Wie kann ich als Hundebesitzer tun, damit es meinem Hund auch im Alter gut geht?

Hund beim Tierarzt

Regelmäßige Untersuchung

Um altersbedingten Krankheiten so gut es geht vorzubeugen, lohnt sich die regelmäßige Untersuchung beim Tierarzt. Hier empfiehlt es sich neben den Routinekontrollen ein außerdem Blut-, Urin- und Kotuntersuchungen durchzuführen . Zudem können durch eine Ultraschalluntersuchung, Herzprobleme oder Veränderungen an anderen Organen erkannt und so frühzeitig behandelt werden. Bei Tierärzten wird der „Geriatriecheck“ manchmal als besonders günstiges Komplettpaket angeboten.

Futterumstellung

Da Hunde im Alter oftmals Unverträglichkeiten entwickeln, solltest du vor allem auf eine vitaminreiche und gesunde Fütterung ohne Zusätze und Konservierungsstoffe achten.

Frohlinder Snackwurst

Frohlinder Vollnahrung sorgt dafür, dass es dem Vierbeiner auch im höheren Alter an nichts fehlt. Grüner Blättermagen, gesundes Muskelfleisch und Gemüse werden schonend frisch verarbeitet und machen die Wurst so besonders verträglich. Dabei muss man für einen Hund mit Nahrungsmittelunverträglichkeit gar nicht unbedingt die Frohlinder Sensitiv wählen, die Frohlinder Klassik wird auch schon bestens vertragen.

Wenn sich neben Unverträglichkeiten der verlangsamte Stoffwechsel bemerkbar macht, ist es ratsam, die Futtermenge entsprechend anzupassen. Durch die geringere Aktivität wird weniger verbrannt – der Hund nimmt zu. Auf der anderen Seite nehmen Hunde die unter Diabetes, Herz- oder Zahnproblemen leiden, eher ab. Hier lohnt sich die Information beim Tierarzt.

Aktivitäten auf neue Bedürfnisse abstimmen

Auch im Alter benötigt der Hund natürlich Bewegung, die jedoch von Länge und Intensität her auf seinen Gesundheitszustand abgestimmt sein sollte. Achte bei den gemeinsamen Spaziergängen vermehrt auf das Verhalten deines Hundes. Ist der Hund in Hör- oder Sehvermögen beeinträchtigt, so wirkt er eventuell verunsicherter als vorher. Auch im Umgang mit anderen Hunden, die vielleicht jünger sind, ist es wichtig auf das ältere Tier zu achten und es zu schützen
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Wann ist es Zeit, sich zu verabschieden?

Auch wenn ältere Hunde wirklich gut versorgt werden, wird das Dasein des Hundes für ihn früher oder später zur Belastung, weil der Körper nicht mehr kann und der Geist nicht mehr stark genug ist dagegen anzukämpfen. Sich selbst einzugestehen, dass es dem eigenen Hund im Himmel bessergehen würde, ist schwer – aber ähnlich wie bei uns Menschen ist eines Tages der Moment gekommen, an dem der Abschied naht.

Wann ist der Moment gekommen?

Wichtig ist in erster Linie, Rücksicht auf den Hund zu nehmen und auch, wenn dieser längst nicht mehr „der Alte“ ist, für ihn da zu sein und ihn auch im höheren Alter zu lieben, ihn zu hegen und zu pflegen. Wenn es dem Hund zusehends schlechter geht, er vielleicht seit geraumer Zeit krank ist und er leidet, sollte man sich mit dem Tierarzt beraten und entscheiden, was das Beste für den Hund ist.

 

 

Quellen:
http://www.tierfreund.de/der-hund-im-alter-was-bedeutet-alt
http://partner-hund.de/info-rat/gesundheit-vorsorge/der-abschied/einschlaefern-wenn-es-zeit-fuer-den-abschied-ist
http://hundeschuleanderleine.blogspot.de/2012/02/alterer-hund-wie-verandert-sich-sein.html
https://www.smartvet.de/de/hunde-beitragsleser/wenn-der-hund-alt-wird.html